Über die Bude

Hier wird nicht zurückgeblickt – hier wird zurückgemeckert.

Willkommen in der Meckerbude – dem digitalen Aschenbecher für all jene Phrasen, Haltungen und Weltbilder, die nach 1985 hätten entsorgt werden sollen. Diese Seite ist keine Reinkarnation des guten alten „Früher-war-alles-besser“-Gefasels.
Sie ist eine Kampfansage an Retromanie, Stammtischweisheiten und alle, die „früher“ für ein Qualitätsmerkmal halten.
Denn ganz ehrlich: Wer beim Anblick eines Wählscheibentelefons feuchte Augen kriegt, hat das WLAN nicht verdient.

Was dich hier erwartet?

Kritik mit Haltung.
Ironie mit Schärfe.
Texte für alle, die denken – und nicht nur glauben , dass sie denken.

Ich schreibe, weil ich den Lärm der Lauten nicht mehr hören kann. Die, die mit Halbwissen ganze Talkshows füllen. Die, die Komplexität für Schwäche halten. Die, die Klimafakten leugnen und dann stolz mit ihrem SUV ins Biomarkt-Parkhaus donnern – um dort Bio-Bananen in Plastiknetzen zu retten.

Wer hier schreibt?

Jemand, der lieber nach vorne denkt, als sich rückwärts zu romantisieren.
Technologieaffin, aber nicht technikgläubig.
Nachhaltig, aber ohne moralischen Ablasshandel.
Und gesellschaftskritisch, aber nicht zynisch – es sei denn, es geht um das Gesundheitssystem, dann wird’s persönlich.

Ich mag keine Dogmen – egal, ob sie von konservativen Träumern, neoliberalen Blendern oder esoterischen Energiespürnasen kommen.
Und ich halte nichts von der These „Man wird ja wohl noch sagen dürfen“, wenn sie eigentlich nur die Einleitung zu etwas ist, was man besser gar nicht denken sollte.

Was hier nicht stattfindet:

  • Kein Rückzugsort für Heimatschutzromantiker mit Reichsbürger-Vibes
  • Keine Bühne für Schwurbler, Querdenker oder sonstige intellektuelle Vollsperrungen
  • Kein Platz für aggressive Lautsprecher, die Meinungsfreiheit mit Verbal-Mobbing verwechseln
  • Und ganz sicher keine Texte für Menschen, die Fakten lieber „fühlen“, als sie zu verstehen

Warum das alles?

Weil die Welt nicht besser wird, wenn man schweigt.
Weil Fortschritt kein Schimpfwort ist.
Und weil meckern manchmal der erste Schritt zu Veränderung ist – wenn es nicht aus Trotz, sondern aus klarem Denken kommt.

Wenn du also auf der Suche nach einem digitalen Safe Space für nostalgische Schwarz-Weiß-Fernsehgefühle bist – sorry, hier ist alles in Farbe. Und ganz sicher nicht in Sepia. Aber wenn du mitdenken willst, mitlachen kannst und keine Angst vor unbequemen Wahrheiten hast: Willkommen in der Bude.

Pantoffeln aus, Haltung an.